Der härteste Junge im Rheintal

Leider bis jetzt erst ein Bild vom Nöbi vorhanden, dass mit dem Beruhigungsmittel vor der Abreise an

7. Juni 2012

Erste Kontakt Bilder

Mein Computer macht mich richtig Glücklich!!!

 

Super der Online PC-Profi Nöbi hat neue Bilder und Infos sendet!

 

 

Das kleine Vorwort

Es sei all denen die diese Seite besuchen eines zum voraus gesagt

 

Ano 1973 wurde ich wegen meiner Auffassung zur Rechtschreibung

von unseren Pädagogen zum Legastheniker abgestempelt. Wenn ich nun die neue Schreibweise anschaue denke ich dass wahr falsch.

Ich war ein Visionär

Wie auch immer, in der Rechtschreibung finde ich kein Lebensnotwendigkeit.

Meines Erachtens nach handelt es sich hierbei nur wieder um irgendein unnötiges Stein-Labyrinth das die Menschheit sich selber in den weg gelegt hat.

Also wer einen Fehler findet darf Ihn gerne behalten!

 

Also viel Spass Nöbi de Engelbeck

 

 

Mittwoch 2012-06-06

Nach Nerven zerreibender Vorbereitung bin ich nun Heute morgen 09.30 von Altenrhein aus zu meiner grossen fahrt gestartet. Einmal auf dem Wasserweg von Altenrhein nach Holland und zurück. Mein Heimathafen verabschiedet mich in trübem grau mit leichtem Nieselregen.

Also nicht wirklich motivierend.

Nach eineinhalb Stunden Vollgas mit 15 PS erreiche ich bereits Konstanz, also in der halben Zeit als ursprünglich angenommen.

Auch das Wetter hat sich zum Guten entwickelt und so beschloss ich kurz anzulegen um die Seitenwände hoch zu rollen. Was bei den3Merter langen Teilen im Alleingang sehr mühsam ist.

Also bat ich einen Passanten der mein Werkeln interessiert beobachtete um mithilfe.

Dazu kann ich leider nur sagen „unfreundliche deutsche Arroganz „ Ich habe es dann auch alleine geschafft und konnte nun die schöne Aussicht während der fahrt geniessen.

Bereits um 13.30 also über eine Stunde früher als geplant kam ich bereits in Stein am Rhein

an wo ich auf meinen Lotsen für die Fahrt bis Schaffhausen warten musste.

Pascal  Maendel führte mich sicher an mein erstes Etappenziel wo er mir mein Boot auf die untere Seite des Rheinfalls umsetzte .Mein Bruder Ernst hätte eine wahre Freude an diese Action gehabt, denn so ein Deffender ist eben doch ein gutes Zugfahrzeug.

18.00 von nun an bin ich nicht mehr Bodenseebötler  jetzt werde ich Flussfahrer, die starke Strömung läst gleich von Anfang an grüssen.

Beim ersten Kraftwerk dann der grosse Schreck. Meine Verdeckkonstruktion scheint nicht unter der Brücke hindurch zu passen. (max 185cm)Nach telefonischer Absprache mit der

Umsetzleitstelle der Entschluss es einfach zu Riskieren Und siehe da 2cm Luft „geht nicht gibt’s nicht“.

Etwas weiter flussabwärts habe ich eine Familie die offensichtlich mit Daumen hochhalten

eine Mitfahrgelegenheit suchte an Bord genommen um sie weiter unten auf einem Camping platz wieder ab zusetzen. Da es nun bereits 20.00 war beschloss ich auch hier zu übernachten.

Als einer der wohl unbegahbtesten Hobycompüterler habe ich diese Zeilen mühsam zusammen getippt und lege mich um 23.30 in meine Koje.

 

Donnerstag2012-06-08

Nach der ersten Nacht auf meinem Treibholz mache ich mich bereit für die Weiterfahrt

Ich verabschiede mich von der Familie die ich Vortags ein Stück mitgenommen habend starte bei schönstem Wetter um 09.30

Es ist herrlich bei so gutem Wetter gemütlich den Fluss hinunter zu schippern und die

Dicht bewachsene Uferlandschaft zu betrachten. Man könnte fast meinen dass man sich

Irgendwo in ferner Wildnis befindet. Aber der immer wiederkehrende Lärm der Flugzeuge

Erinnert einem schnell daran dass der Flughafen Zürich nicht weit entfernt ist.

Nach ca.30min fahrt kommt das nächste Wehr in sicht .Hier muss ich die erste Schleusung

Meistern. Ich werde doch etwas nervös wenn ich in diese etwa 10 bis 12 Meter tiefe Loch

hinunter schaue das da vor mir liegt. Wenn sich die Scheusenkammer mit Wasser füllt

sieht es aus als würde man in einen Topf kochendes Wasser schauen, nicht wirklich gemütlich

Nach ausführlicher Anweisung des Schleusenwartes habe ich die Thalschleusung aber ohne

Probleme überstanden und kann gemütlich weiter tuckern.

Nach einer weiteren Umsetzung mit einem Kahnwagen liegt der Abschnitt wilder Laufen

vor mir.  Hier könnte es ungemütlich werden, denn es ist ziemlich holprig und es wundert einem nicht warum hier normalerweise kein Motorboot hinunter fährt. Ich bin dann auch sehr

erstaunt dass mir gerade in diesem Bereich ein Boot Flussaufwärts entgegen kommt.

Silberfarbenes boot mit blauem Balken schwarze Beschriftung, dass können nur die Jungs von der Wasserpolizei auf Ihrem Schönwetterausflug sein. Eigentlich ein Foto wert aber ich habe so schon alle Hände voll zu tun um mein Treibholz auf Kurs zu halten . Beim Kreuzen auf etwa 4 Meter Distanz  schauen die fier Herren mich doch sehr verwundert an, ich grüsse kurz und weiter geht der  wilde Ritt .Ich weiss nicht wer sich mehr über den Andern gewundert hat

Dass er hier mit dem Motorboot durch fährt.

Gegen 15.00 komme ich in Laufenburg an. Die Schleuse ist wegen zuviel Wasser gesperrt und so wird mein Treibholz mit einem Kran auf einen Wagen gehievt und etwa einen halben

Kilometer weiter unten mit einer art Schrägseilbahn wieder ins Wasser gesetzt.

Etwa fünf Kilometer weiter das nächste Kraftwerk dann die böse Überraschung, aller ausser

Betrieb zu viel Wasser und die nächsten Tage ist regen angesagt, also noch mehr Wasser.

 Was soll ich jetzt tun?

Ein Stück flussaufwärts habe ich einen kleinen Campingplatz gesehen dort werde ich übernachten und für morgen versuchen einen Transport über land bis Keiseraugst zu

organisieren. Da sich ein schweres Gewitter ankündigt ist es ohnehin besser an zulegen

und sich gemütlich einzurichten. Im Campingrestaurant ein zwei Bierchen und dann gute

Nacht. Mal schauen was der nächste Tag bringen wird.

 

Freitag 08.06.12      

 

 Da es Gestern sehr stürmisch wahr habe ich in einer ehemaligen Fischerhütte die Heute

als Gästehäuschen vermietet wird genächtigt .Gemütlich warm und trocken habe ich

die Nacht durchgeschlafen. Nach dem Frühstück bei Joh dem Schwimbadwirt versuche ich

krampfhaft eine Transportmöglichkeit zu finden.

Es kommt mir vor als währe alleine schon der Ausdruck „Bootsanhänger“ unverständlich hebräisch. Zum Glück sind die Leute hier aber sehr hilfsbereit und versuchen nach Kräften mir zu helfen .Joh stellt mir freundlicherweise sein Internet zur Verfügung und ist selber auch die ganze zeit am rumtelefonieren „vielen Dank Joh“

Ich nutze die zeit um meine Fotos und Tagesberichte an den Webmaster zu senden, was mir auch nicht ohne Computersupport gelingen würde .Ist halt eben kein Blätterteig. Wenigstens gibt’s hier Weizenbier.

Naaa reimt sich doch. Humor ist wenn man trotzdem lacht.

Es ist nun bereits 15.00 und so wie es aussieht bleibe ich noch sicher  bis morgen hier hängen.

Na denn prooooooost

Sonntag 11.06.2012

 

Es schläft sich gut im heimischen Bett.

Ja richtig verstanden, zu hause. Auf Grund der Hochwassersituation ist in den nächsten Tagen kein Weiterkommen möglich. Daher habe ich beschlossen das Treibholz an einem sicheren Ort gut zu vertäuen und nach Hause zu fahren bis sich die Situation verbessert.

Freundlicherweise durfte ich mein Boot beim Pontonier fahr Verein Sisslingen festmachen und meine Utensilien bei Ihnen sicher im Depot einlagern. Der Präsident des Vereins hat mich dann nach Säckingen gefahren von wo aus ich mit der Bahn bis nach Schaffhausen gelangte. Hier hat mich ein Freund mit dem Auto abgeholt und nach zwei stunden Gesamtreisezeit bin ich wieder da wo ich vor drei Tagen gestartet war.

Wenn nächste Woche das wettert wieder besser ist und der Wasserstand wieder einigermassen normal ist werde ich die weiterfahrt in Angriff nehmen.

Dass Wetter macht sich lustig über mich.

 

 

DDie härteste Trophy des Engelbeck's Nöbi!  Der zweite Versuch! 2014!

Mein Flusstagebuch  Tag 1

 

Pfingstmontag 9 Juni 2014

 

Start zur Neuauflage vom Bodensee zum Keetelmeer .

Nachdem ich vor 2 Jahren mein Vorhaben wegen Hochwasser schon bei Badsäckingen aufgeben musste werde ich es nun noch mal versuchen.

Da der verheerende Brand in unserem Hafen der 9 boote vernichtet hat, kann ich von Glück reden dass ich meine 9Meter Lärchenjacht namens Treibholz noch nicht eingewassert hatte.

Somit blieb das gute Stück verschont  was ich für ein gutes Ohmen halte und ich kann meine Reise nun beginnen.

Um etwas Zeit zu sparen und um nicht wieder die heikle Stelle bei Wilderlaufen passieren zu müssen hat mich ein freund mit dem Treyler nach leibstatt gebracht.

Die liegt 2 Staustufen vor Badsäckingen.

Der erste Tag lief besonders gut das Wetter ist einfach nur super und hat gezeigt dass es noch Hilfsbereitschaft gibt.

Wo ich auch hinkam an jeder Umsetzstelle die alleine nicht zu meistern war kamen Leute auf mich zu und boten Hilfe an .Bei der Staustufe Riburg ob Rheinfelden müssen die Boote über ein Rollenlager aus dem Wasser gezogen werden um nachher über Selbige einen viel zu steilen gebauten Rampen wieder eingewassert zu werden. Alleine niemals machbar und zu 2 oder zu3 noch lebensgefährlich. Was die Planungsfuzis sich dabei nur gedacht haben.

Doch schneller als ich mir meiner Situation bewusst werden konnte, haben dies einige am Rhein badende schon bemerkt und boten mir Ihre Hilfe an. Ehe ich mich versah stand da eine

Truppe 8 Mann hoch und mein Boot rauschte nur so über die Umsetzrollen.

Nochmals vielen Dank an alle Helfer.

So konnte ich meine Fahrt vorsetzen und fand auch ein schönes Plätzchen zum übernachten.

Wenn die Reise so weiter geht dann darf ich mehr als zu frieden sein. 

Mal sehen was der nächste Tag bringen wird.

 

 

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Mein Flusstagebuch Tag 2        

Dienstag 10 Juni

 

 

Trotz Gewitter habe relativ gut geschlafen und bin schon um 06.30 auf den Beinen.

Früstuck,15 Minuten Alphorn spielen  um den Tag zu begrüssen ,klar Schiff machen und weiter geht’s.

Heute ist mein Etappenziel Basel .Wenn alles so rund wie Gestern läuft sollte ich es bis

Mittags schaffen.

Ab Rheinfelden macht sich die Industrie bemerkbar. Es säumen keine schönen Städtchen mit Fachwerkhäusern das Rheinufer mehr. Ab jetzt muss ich mir die Schleusen mit den grossen Pötten teilen. Wenn da ein böser Bube am Gashebel sitzt kann der mich mit einem Fingerzucken versenken. Die Dinger sind aber auch riesig wenn ich mit meinem Treibholz so daneben oder dahinter stehe wird mir mulmig im Magen.  Wenn da mein Bootsname nur nicht zum Programm wird.

Nach zweimal schleusen mit so einem Kameraden komme ich doch wirklich bereits um 11.30

heil in Basel an. Das erste was ich jetzt brauche ist ein kaltes Bierchen, bei dieser Hitze fehlt einfach der Kühlschrank auf meiner JachtJ

Mit der Seilfähre übergesetzt erfüllt sich mein Wunsch auch schon. AAAAA wie das gut tut.

Die Stadtbesichtigung findet auf Grund der Temperatur nur im kleinen Rahmen statt und immer schön dem Schatten nach. Wenn ich daran denke dass ich zu meinem letzten runden Geburtstag auch eine etwas sausergewöhnliche reise gemacht habe fällt mir ein dort wahren die Temperaturen auch extrem aber in den Minusbereich. Na ja wenn ich reise muss es wohl ein bisschen verrückt sein. Dass gehört zu mir. Wehrs nicht glaubt sollte mal meine Frau fragen .Die wüsste da ein par Geschichten zu erzählen .Nun aber wieder zum Thema zurück.

Ich muss sagen Basel ist schöne Stadt, aber es ist einfach zu warm um sich ausgiebig um zu sehen.

 A-da gibt’s ein kühles blondes, ich schau mir die Stadt ein andermal an.

Hier unten am Rhein wo all die Sommerkneipen sind und die Leute sich im Wasser tummeln

Ist es viel gemütlichen. Mann könnte meinen dass hier niemand arbeiten muss, immerhin ist es Dienstag. Nach nun doch 5-6 Stunden in der Stadt wird es Zeit zu meiner Schwimmenden Unterkunft zurück zu kehren auch dass ist noch mal ein stunde zu Fuss. Auch auf dem Rückweg gibt es noch ein par Kuriositäten zu entdecken. Eine Wagensiedlung am Rheinufer weckt meine Neugier. Dass schau ich mir doch mal genauer an.

Da haben sich ein paar Freigeister häuslich nieder gelassen und eine Art eigenes Dorf gegründet .Die Ideen die sie da verfolgen kann selbst ich verstehen doch für das Kaos dass sie

Dass sie überall haben kann man kein Verständnis haben, es Sieht aus wie nach einem Wirbelsturm in einer Palettenfabrick.

Nur wenige Meter weiter kommt  die nächste Wagenburg hier sieht es etwas besser aus und

Direkt an der Strasse haben die Leute eine kleine Kioskkneipe in einem Alten Bauwagen eingerichtet. Hier herst erstaunliche Ordnung .Ein guter Grund was Kühles zu sich zu nehmenJJ

Um 22.00 habe ich endlich mein Boot erreicht, Meine Füsse tun weh und ich bin müde.

Zuhause könnte ich jetzt einfach ins bett und gute Nacht, doch hier muss ich zu erst alles so umraümen dass ich überhaupt mein Bett einrichten kann. Wackelt mein Schiffchen eigentlich immer so oder kommt dass von den schmerzenden Füssen? J ? J

Na dann gute Nacht bis Morgen

 

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Mein Flusstagebuch  Tag 3

 

06.00 ist die Nachtruhe vorbei pünktlich beginnt der Lärm der Verladekräne für Altglas in Basel.

Dann stehe ich eben auch auf und mache mich nach einem kurzen Frühstück gegen 07.00

Wieder auf den weg Richtung Norden. Ich komme ganz gut voran und das Passieren der  ersten zwei Schleusen macht mich etwas sicherer im Umgang mit den grossen Berufsschiffen.

Drei Kilometer vor der Jeweiligen Schleuse melde ich mich jeweils telefonisch beim Schleusenwart um zu erfahren mit welchem der grossen Brüder er mich talwärts schleust.

Dieses mal soll ich mit der Kylonay einem ca. 80Meter langen Schüttgutfrachter in die Schleuse. Einfahren, hintersten Schwimmpoller belegen, abschleusen, es laüft ja wie geschmiert. Als der Kapitän der Kylonay  losfährt muss ich merken dass ich nun einen dieser

Bösen Jungs erwischt habe .Er macht sich ein Spässchen daraus mit richtig fiel Dampf los zu fahren, so dass mein Bötchen mehrere male gegen die Schleusenmauer knallt . Während ich alle Hände voll zu tun habe um das Schlimmste zu verhindern stehen auf den Achterdeck der Kylonay  drei Männer die sich gegenseitig angrinsen und offen sichtlich Ihren Spass an der ganzen Sache haben.

Wenn das der Humor der Rheinschiffer ist frage ich mich wie dumm man sein kann um so etwas lustig zu finden.

Eine stunde später habe ich den Schrecken verdaut und melde ich mich bei der nächsten Schleuse an. Ich weise den Schleusenwärter darauf hin dass ich unter keinen Umständen mehr mit der Kylonay abschleusen werde. Der Schleusenwart will wissen warum und ich schildere Ihm den Vorfall. Er meinte er werde das notieren und weiterleiten. Nach diesem Gespräch wurde ich dann auch einem anderen Frachter zugeteilt und es lief wieder alles im normalen Rahmen ab.Gegen 17.00 komme ich nach Breisach und beschlise hier zu übernachten.

Nach 2 Tagen bei der Hitze kann auch eine Dusche nicht schaden.

Im Hafen von Breisach werde ich mit etwas erstaunen empfangen, alle wundern sich über meine Lärchenholz JachtJ .Der Nahmen meiner Jacht sorgt besonders für Gesprächsstoff

Nach dem Frischmachen Sehe ich mir das Städtchen Breisach ein wenig an und muss sagen es gefällt mir hier sehr gut. Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich 1-2 Tage hier bleiben. Ich kann Jedem der auf dem Rhein unterwegs ist nur empfehlen hier einen Stopp ein zu legen.

Am Abend im Clubhaus der Hafens komme ich mit anderen Freizeitkapitänen ins Gespräch und sie sind überhaupt nicht begeistert von meinem Plan den ganzen Rhein hinunter zu Fahren. Zumindest nicht mit diesem Boot. Ab der Staustufe Beinheim ist der Rhein frei fliesend und wird an der sogenannten Bergstrecke bis 19 Kmh schnell. Das klingt im ersten Moment noch nicht so wild wenn dann aber ein aufwärtsfahrender Frachter eine 1.5bis 2 Meter hohe Bugwelle vor sich hehr schiebt sieht die ganze Sache schon etwas anders aus.

So und nun kreuzen sich Diese mit den Bugwellen eines zu Tal fahrenden Grosschiff dann ergibt das ein Kreuzgewell von mindestens 1.5 Meter Höhe, dies entspricht einem rechten

Sturm auf dem Bodensee nur eben ohne Sturmwarnung.

Langsam werde ich unsicher ob meines Vorhabens. Na was soll’s auch bei den Bötlern gibt

es so was wie das Fischerlatein, es nennt sich Seemannsgarn.

Nun ist es Zeit schlafen zu gehen ,aber vorher noch Wasser schöpfen .Mein Treibholz hat ein Bisschen mit Inkontinenz zu kämpfen.

Gute Nacht bis morgen Ihr Seemansgeister.

 

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Mein Flusstagebuch Tag 4

 

Bereits um 06.30 mache ich Kaffe um zu Frühstücken da werde ich von einem älteren man angesprochen. Er wahrt mich mein Vorhaben durch zu ziehen . Vor 12 Jahren habe es Ihn mit einem Freund auf dieser Strecke zerlegt. Er und Sein Kumpel seien an Land geschwommen, von seinem Boot sei nicht viel übrig geblieben. Es war eine 7 Meter Fischergondel mit kleiner Kabine. Wieder macht sich Skepsis in mir breit. Was soll ich tun?????????

Nun zuerst mal Klar Schiff machen und weiter fahren. Wie schon gewohnt melde ich mich bei der Nächsten schleuse an um zu erfahren mit welchem grossen Bruder ich den heute in die Schleuse soll. Mit „Max-m“ klingt doch gut der Mäxschen wird mir schon nichts Böses wollen. Einfahren Schwimpoller belegen Oky-Zeichen geben und die Talfahrt beginnt.

Nach etwa der Hälfte der Absenktiefe bemerke ich plötzlich dass sich mein boot zur Seite neigt .Mein prüfender Blick läst mich erschaudern,der Schwimmpoller ist irgendwie hängengeblieben und mit Ihm auch die Nase meines Bootes. Die Lage wird mit jeder Sekunde brenzliger. Ich versuche hastig die Belegung zu lösen während ich laut Pfiffe um den Schleusenwart auf meine Situation aufmerksam zu machen doch es hilft alles nichts die Leinen sind schon viel zu stramm gezogen und das boot hängt nun mit der Nase schon mehr als einen Meter in der Luft es droht gleich zu kippen. Ohne lange zu überlegen hohle ich mein Messer  das immer im Halfter neben meinem Führersitz ist und kappe die Leine.

Mit eine riesen Knall klatscht das boot im Wasser auf „ so dass war’s dann also mit meiner Reise“ denke ich , doch mein boot schwimmt noch. Der erste Schrecken steckt mir noch voll in den Knochen es als neben mir noch mal so richtig knallt und ich pitsch nass werde.

Ich weiss nicht mehr wie mir geschieht. Was ist nun passiert? Ich habe keine Ahnung was hier

los ist. Mit zittrigen Knien und Händen torkle ich nach hinten um den Motor zu starten ,damit ich mein boot wieder unter Kontrolle bringe. Als sich die Situation etwas beruhigt hat merke ich woher der zweite Knall kam. Der verklemmte Poller hat sich gelöst und ist herunter gefallen. Wenn man so ein Ding anschaut wird einem klar warum ich triefen nass da stand.

Als ich mehr oder weniger wieder Alles unter Kontrolle habe gebe ich erneut das Okay-Zeichen und wir schleusen ohne weitere Zwischenfälle ab. Beim Ausfahren vergewissert der Schleusenwart sich ob bei mir alles in Ordnung sei und wünscht mir eine gute Reise und viel Glück .Na dass kann ich wohl brauchen. Nach diesem Erlebnis beschliesse ich am nächsten Anleger eine Pause zu machen und etwas zu Essen. Ein alter Man hat hier auch fest gemacht um zu pausieren .wir kommen ins Gespräch und er erzählt von Seinen Reisen. Er hat mir seinem Boot schon Ganz Europe gesehen. Jetzt eben Kahm er von Pohlen über Berlin zurück und ist auf dem Weg in die Schweiz. Schon verrückt ich wusste gar nicht dass es so viele befahrbare Flüsse und Kanäle gibt. Hoffentlich biege ich nirgends falsch ab und lande am ende der Welt.

Nach zwei Stunden bin ich soweit wieder fit das ich beschliesse weiter zu fahren. Ohne besondere Vorkommnisse erledige ich das abschleusen bei Strassburg und fahre gegen 20.00Uhr in der Marina von Kehl ein. Was hier für Jachten stehen . ich weiss gar nicht ob ich mit meinen Treibholz hier überhaupt hinein darf .Doch meine Bedenken wahren um sonst, der Hafenmeister Stv. Begrüsst mich aufs herzlichste und hilft mir beim festmachen.

Heute will ich nur noch duschen etwas essen Gehen und dann ab in den Schlafsack, doch daraus wurde so schnell nichts. In dem Clublokal welcher eher die Bezeichnung gutes Restaurant mit gehobener Küche zu vernünftigen Preisen verdient, werde ich sofort ausgefragt über mein Boot und das Ziel der Reise. Auch hier höre ich wieder eindringliche Warnungen,  ja nicht zu versuchen die Gebirgsstrecke ( Loreley  usw.) zu befahren.

Nach den heutigen Erlebnissen habe ich genug Nervenkitzel gehabt und gehe nun doch auf die Vorschläge ein diesen Abschnitt des Rheins zu umfahren um via Strassburg - Saverne über Saare und Mosel in Koblenz wieder auf den zu kommen. Dies wird mich glatt fünf Tage Umweg kosten, doch um der Sicherheit willen nehme ich dass in kauf.

 

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Mein Flusstagebuch Tag 5

 

06.30 Tagwache. Klarschiff machen, zum Frühstück einen Kaffe im Klublokal, Benzin tanken und um 08.00 fahre ich auch schon wieder los.

Wenn ich diesen Umweg fahre werde ich die nächsten Tage keine Zeit für grosse Pausen haben. Es gilt Kilometer zu machen und zwar so viele wie nur irgend möglich.

Für die Kanäle in Frankreich muss man ab der Einfahrt Nord eine Vignette lösen 10Euro pro Tag. Die Franzosen wissen wie man Kohle macht. An der Schleuse erfahre ich dass ich die Vignete  im Büro der VNF im Stadtzentrum bekomme. Welche Logik steckt wohl dahinter?

Das währe dasselbe wie wenn wir unsere Autobahnvignette auf dem auf dem Säntis verkaufen würden. Wie sagt man  „andere Länder und sooo“  Nun macht sich der Vorteil meines kleinen Bootes bemerkbar, denn ich kann unter den niedrigen Brücken in Strassburg durchfahren wo sonst nur die speziell gebauten Ausflugsboote durch kommen. Doch leider gibt es nirgends eine Möglichkeit an zu legen. Also fahre ich unterrichteter Dinge wieder zurück zum Hauptkanal um vielleicht weiter oben eine Anlegestelle zu finden, doch auch Dass haut nicht hin denn schon nach ersten paar hundert Metern stehe ich vor der ersten Schleuse Richtung Saverne. Ohne zu zögern fahre ich in di schleuse ein .Wenn die nicht wollen dass ich eine Vignette kaufe dann fahre ich eben schwarz.

Ab hier sind die Schleusen selbst zu bedienen, wenn sie denn funktionieren.

Denn schon bei der Zweiten hänge ich fest .Ich fahre ein, das Tor schlisst sich und nichts mehr geht. Zum Glück gibt es bei jeder Schleuse ein Scrvicetelephonund schon nach einer Stunde und drei Anrufen naht Hilfe. Als erstes kriege ich dann einen Anschiss, von wegen Ampelsignal beachten und nur bei Grün einfahren und so weiter. Glaubt dieser kleine Froschfresser eigentlich ich bin blöd oder was. Läst einem eine Stunde warten, spielt sich auf wie ein kleiner Prinz und merkt noch nicht mal dass ich ohne Vignette fahre. Der Ist wohl ein ganz ein schlaues Kerlchen. Dennoch bleibe ich freundlich ich will Ihn nicht noch darauf aufmerksam machen. Endlich kann ich weiter doch hier sind nur 8 Kmh erlaubt und alle 2-3 Kilometer die nächste Schleuse. Dass kann ja heiter werden denn bei der dritten hänge ich schon wieder .Diesmal kommt ein anderer Techniker der sehr freundlich ist und das Problem auch sofort erkennt. Mein Boot ist zu klein ,es kann von der Laserschranke nicht erkannt werden .Für die Steuerung ist somit auch kein boot in der Schleusenkammer und es findet deshalb kein Hebevorgang statt. Das ist Französische Technik wie wir sie ja schon von den Autos kennen. Franzosenschüssel kaufen und du darfst laufen. Von nun an muss ich bei jeder ein und ausfahrt für 10 Sekunden mit einem decken die Lichtschranke unterbrechen.

Na toll, von Strassburg bis Saverne35 Schleusen. Von Saverne bis zur deutschen Grenze noch mal 30 Schleusen. Um 19.00 ist Feierabend den hier arbeitet die Technik auch nur

von 08.30-19.00 wenn sie den arbeitet. Mitten in der Pampa richte ich mich ein um zu übernachten eigentlich währe es sehr schön hier ,wenn der Kanal nicht so eine Brühe währe und auch dementsprechend riechen würde. Wer hier in diese Suppe fällt hat eine dusche mehr als nötig .Es erinnert gerade zu an Venedig vor 30Jahren.Wenigstens kann ich hier mit meinem Alphorn üben ohne jemanden zu stören dass hat doch auch seinen Vorteil.

Es ist 22.30 gute Nacht.

 

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Mein Flusstagebuch Tag 6

 

05.30 Die Frösche und Vögel blassen zur Tagwache, weiter schlafen absolut unmöglich.

Nun den was Ihr könnt das kann ich schon lange .Ich hole mein Alphorn raus und blase euch den Marsch und siehe da vor lauter Schreck gibt die Natur keinen Ton mehr von sich.

Das muss wohn an meinem unprofesionellen Spiel liegen.

Pünktlich eine viertel Stunde zu späht beginnt die Französische Technik zu arbeiten und dass auch erst nach dem ich über das Servictelephon nachgefragt habe wann es denn endlich losgeht .Heute bin ich ohne Pause den ganzen tag durch gefahren denn hier gibt es bis Saverne nichts wofür es sich lohnen könnte an zu halten. Um 17.30 mache ich in dem wirklich sehr schönen Städtchen Saverne in den Vogesen fest. Mit einem guten Abendessen in einem schönen Lokal belohne ich mich selbst für die letzten 2 Tage, denn nach Angaben aller anderen Flussfahrer braucht man für die Strecke Strassburg-Saverne mindestens zweieinhalb bis drei Tage. Bin ich nicht guuuuut!!!! Wenn sie mich dabei nur nicht erwischen. Meistens fahre ich bis zu 30% zu schnell, das sind immerhin 12-14 Kmh an Stelle der erlaubten 8 Kmh, halt eben wieder so ein Motorbootraser. Und auch morgen werde ich so weiter fahren ich muss Strecke machen wenn ich irgendwann noch in diesem Monat in Holland ankommen möchte.

23.00 gute Nacht

 

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Mein Flusstagebuch Tag 7

 

Wie immer bin ich der Erste der am Morgen losfährt. Für dieses Schöne Städtchen muss man sich eigentlich zwei drei Tage Zeit nehmen aber die habe ich auf Grund meiner aus den Fugengen geratenen Reiseplanung leider nicht. Hierher werde ich noch mal kommen aber nicht auf diesem stinkenden Kanal .Der heutige Tag verspricht spannend zu werden nach ein paar Schleusen wartet ein Hebewerk auf mich. Mann muss sich dabei eine Riesige Badewanne vorstellen in die die Schiffe einfahren um dann wie bei einer Schrägseilbahn siebzig Meter höher hinauf gezogen zu werden. Dies ist dann auch der Scheitelpunkt der Reise, von ca.600Meter über Meer geht es nun wieder Schleuse um Schleuse den Berg hinunter.

Aber zuerst sind noch zwei Tunells zu durchfahren. Das erste mit drei Kilometer und das Zweite mit etwa fünfhundert Meter . Dies wird wohl zu den Höhepunkten dieser Reise gehören. Ich muss wirklich sagen hier Haben die Franzosen etwas geleistet das Seinesgleichen sucht .Wenn man bedankt dass diese Anlagen schon vor über einhundert Jahren gebaut wurden muss man eingestehen dass war eine enorme Leistung.

Gegen 14.00 beginne ich die wiederum langwierige Talfahrt bis ich um 18.30 von der Technik gestoppt werde, auf dieser Seite runter machen sie noch eine halbe Stunde früher Feierabend. Wieder steht eine Nacht in freier Natur bevor und ich richte mein Schiffchen auf Nachtlager ein .Eine Dose Ravioli vom Gaskocher bildet das Nachtessen. Noch etwas Tagebuch schreiben und dann überfallen mich die Mücken in Scharen. Kein wunder bei der Brühe hier .die ist mittlerweile schon wärmer als meine Bierdosen die ich zwischen Fahrersitz und Motor lagere.

Ich mach die Bude so dicht es eben geht und versprühe eine halbe dos Antibrum. Meinen ganzen Körper, die bootsplane das Badetuch das zur Abschirmung dienen soll, ja sogar den Schlafsack sprühe ich damit ein um einigermassen ruhe vor den Blutsaugern tu haben.

23.00 Ich hoffe dass ich einigermassen gut schlafen kann.

 

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Mein Flusstagebuch Tag 8

 

Dafür dass Gestern abend die Mücken über mich hehrfallen wollten habe ich dennoch gut geschlafen. Nach der täglichen Morgenzeremonie (Umräumen  Frühstück Klar Schiff machen usw) bin ich pünktlich um 08.30 vor der ersten Schleuse und wie immer beginnt die französische Technik etwas später zu arbeiten, aber auch daran kann man sich gewöhnen.

Heute besteht die erste Schleusenkette aus 13 und die zweite aus 29 von diesen Dingern.

Zum teil liegen zwischen den Schleusen grade mal 100-200 Meter. Treppchen um Treppchen geht es hinunter und ich komme ganz gut voran. Bis zum Mittag habe ich die ersten13 Schleusen hinter mir und mache mich nun ohne Pause an die nächsten 29 Stufen.

Hier bekomme ich bei der ersten eine Fernbedienung um mich anzumelden und das tor zu öffnen. Mit dieser Methode geht es ein bisschen schneller von statten doch man braucht immer noch mehr Zeit fürs schleusen als fürs Fahren. Landschaftlich ist auch nicht viel los.  Hi und da sitzt ein Fischen am Ufer dieser stinkigen Brühe und glaubt hier etwas gutes zu fangen, So sind es den auch Diese die sich aufregen dass ich ein bisschen schneller fahre als erlaubt. Da der ganze Kanal in Eisen Larsen gefasst ist kann der leichte Wellenschlag auch keine Naturschäden anrichten. Daher ignoriere ich Die verärgerten Herrn am Ufer und fahre meines Weges.  Gegen 18.30komme ich in Sagemünd bei schleuse 29 an. Ich glaube es kaum ich habe heute 41 Schleusen geschafft. Nein das ist kein Rechenfehler denn ich habe die Nummer 29 nicht geschafft. Mann glaubt es kaum Diese ist für eine Woche gesperrt wegen Unterhaltsarbeiten. So was gibt es nur bei den Franzosen mitten in der Saison fällt ihnen ein eine Revision zu machen. Wohl den ganzen Winter geschlafen, oder was. Wie wenn bei uns die Bergbahnen im Winter Service machen würden das währe etwa das Selbe. Ich mache beim Motorbootclub fest und rechne damit dass ich hier ein zwei Tage fest hänge bis ich einen Transport um die Schleuse herum organisiert habe .Der freundlich Hafenmeister bietet mir sofort an in dieser Zeit in Ihrem Clubhaus zu wohnen wo es doch etwas bequemer ist als auf meinem Schiffchen.

Ich gehe in ein nahegelegenes Restaurant um etwas zu essen und werde von anderen Flussreisenden sofort auf mein Boot angesprochen. Wie fast an jedem Abend erkläre ich den Ursprung dieser Boote und wieso und warum und überhaupt und sowieso. Denn wo mein Treibholz auch auftaucht erregt es sofort die Aufmerksamkeit jedes Bootsfreund.

Mit den Eignern von Bruno, so der Nahmen Ihres Stahlschiffs , verbringe ich einen gemütlichen Abend. Gegen 02.00 verabschiede ich mich um schlafen zu gehen.

 

Mein Flusstagebuch Tag 9

 

Nach dem Frühstück begegne ich dem Hafenmeister der mir anbietet mich zu einen etwas weiter unten liegenden Werft zu fahren um nach einer Transportmöglichkeit für mein Boot zu suchen. Wie nicht anders zu erwarten gibt es hier keinen passenden Anhänger. Mein boot ist zwar nur 500Kilo schwer und 1.6m breit, doch die Länge von 9 Meter und der Flachboden machen die Sache etwas schwierig. Nach Beratung mit dem Arbeiter der Kleinen Werft versuchen wir es im Hafen von Saarbrücken. Nach längerem Suchen finden wir dann auch die Anfahrt zum Hafengelände. Zu sehen Ist der Jachthafen schon wenn man von der Autobahn runter Kommt doch die Zufahrt zu finden ist dann wieder etwas Anderes. Auch der Zutritt gestaltet sich für Unkundige schwierig da aller abgeschlossen ist und auch keine Telefonnummer zu finden ist u, um den Hafenmeister an zu rufen. Eben alles ein bisschen schwierig. Doch ich währe nicht ich wen ich keine Lösung fände und so klettere ich einfach über das Tor und missachte die angebrachten Verbotsschilder. Ich muss da rein, denn ich habe einen passenden Trayler da drinnen gesehen. Siehe da von Innen läst sich das Tor auch öffnen und ich lasse meinen Chauffeuer herein. Dieser ist nicht begeistert von meiner Aktion und fühlt Sich sichtlich unwohl als uns schon nach wenigen Metern ein fragt was wir hier wollen.

Meine Taktik ,Angriff ist die beste Verteidigung. Sofort frage ich nach dem Hafenmeister ,der anscheinend schon vor mir Steht und weise auf die Schlechte Beschilderung hin und auch dass nirgends eine Telefonnummer zu finden sei. Meine Taktik geht auf, denn der Hafenmeister entschuldigt sich für diesen Umstand und fügt bei dass er dies schon öfter zu hören bekommen habe. Zum Thema Trayler empfiehlt er mir die Firma Schroeteler-Boote Saarbrücken. Wenn mir einer weiterhelfen kann dann nur der. Also dann nichts wie hin zu dem Schroeteler. Dort angekommen sehe ich sofort licht am Horizont, denn da steht der richtige Trayler und das passende Zugfahrzeug. Schon nach kurzer Verhandlung mit Herrn Schroeteler  sind wir uns einig und ich sitze bei Ihm im Auto um mein Boot zu holen .

Jetzt geht alles ruck zuck schon nach einer Stunde liegt mein Boot auf Seinem Trayler und vor lauter eile vergesse ich noch die Fernbedienung für die Schleusentore zurück zu bringen.

Die werde ich dann später von zu hause aus per Post zurück senden.

Um die verlorene Zeit wieder gut zu machen vereinbare ich mit Herr Schroeteler dass er mich ca einhundert Kilometer Fluss abwärts wieder zu Wasser setzt. Da dies aus Thermingründen aber erst am nächsten Tag möglich ist verbringe ich die Nacht auf dem Werftgelände auf dem Anhänger. Mal was anderes .

 

Mein Flusstagebuch Tag 10

 

Die Nacht war scheisse. Ich habe kaum geschlafen denn hinter der Werft verlaüft die Bahnlinie und vorne die Autobahn. Da weiss wohl Jeder wie es war. Um 09.00 fahren wir los

um gegen 11.00 in einem kleinen Dorf dessen Namen ich vergessen habe, meine Lärchen- jacht wieder einzusetzen. Ich bin müde und stelle mir vor wie es währe wenn ich jetzt nicht einwassern würde und gleich nach hause fahren könnte. Zum ersten mal macht sich ein Stimmungstief bei mir bemerkbar. Nun es Hilft aller nichts von Hier an geht es wieder auf dem Wasserweg weiter und heute Abend treffe ich Ernst und Christa in Winingen an der Mosel. Dan steigt die Motivation vielleicht ja wieder. Auf dem Weg dort hin erlebe ich aber noch eine Schrecksekunde. Der Wind bläst hier so stark dass eine Böhe mein boot derart in Schieflage bringt dass ich Wasser aufnehme. Genau dass brauche ich jetzt gar nicht, ich hab so schon eine scheiss Laune den beim einwassern habe ich mir den Kopf an der Halterung für das Rundumlicht gestossen und dabei eine tolle Schramme geholt, so und nun muss ich auch noch Wasser schöpfen und hab keine Anlegestelle in Sichtweite. Bei dem Wind kann ich mich nicht einfach treiben lassen um wieder Klarschiff zu machen. Das ist jetzt einer der Nachteile wenn man Alleine reist.

Mit einer Hand an der Pinne mit der Anderen Wasser schöpfen, so fahre ich mit Standgas weiter bis ich wieder trockene Füsse bekomme. Den Rest werde ich dann in Winingen aufraümen. Dort angekommen telefoniere ich mit meinem Bruder Ernst um mich zu erkundigen wo wir uns treffen. Das Timing scheint gut zu sein denn er teilt mir mit dass er in ca. 15 Minuten auch eintreffen werde und als ich zu Meinem Boot gehe trudelt er auch schon ein mit seiner fahrenden Hütte (Wohnmobiel). Wenn man an so einem Tiefpunkt angekommen ist tut es gut die Eigenen Leute zu treffen, denn im Moment muss ich mich zwingen nicht abzubrechen. Ich suche nach tausend guten Gründen um dies zu tun, doch einen wirklich triftigen Grund die Reise hier zu beenden gibt es nicht und was man einmal angefangen hat das sollte man auch zu ende bringen. Also verbringen wir einen gemütlichen Abend und beschliessen Morgen gemeinsam die Festung in Koblenz zu besichtigen.

Na dann gute Nacht, morgen sieht die Wellt und meine Laune bestimmt wieder besser aus.

 

Mein Flusstagebuch Tag 11

 

In der Nacht hat es geregnet und es hat deutlich abgekühlt und wir sind alle drei auch nach dem Frühstück noch nicht wirklich reiselustig. So zieht sich das Rumhängen bis in den Mittag hinein erst dann kommen wir in die Gänge. Mit meinem Boot fahren wir eine Stunde bis nach Koblenz wo wir mit der Seilbahn über den Rhein zu besagter Festungen hoch fahren.

Die Besichtigung war gut aber nicht das was ich erwartet habe. Eine Festung und noch nicht mal eine Kanone oder eine Waffenkammer. Die Aussicht von hier oben ist dafür grandios und durch nichts zu topen. Nach gut drei Stunden machen wir uns auf den Rückweg und fahren wieder mit dem Treibholz die Mosel hinauf zum Campingplatz Dort angekommen kochen Crista und Ernst das Nachtessen während ich an meinem Tagebuch bastle.

Nach dem Essen trinken wir noch ein Gläschen und nicht mehr denn morgen geht für Alle die Reise wieder weiter und das in entgegen gesetzte Richtungen. Eigentlich würde ich lieber gleich mit nach hause fahren aber ich weis auch dass ich es später bereuen würde. Aus diesem Grund gehe ich jetzt schlafen und denke nicht weiter darüber nach.

Gute Nacht.

 

Mein Flusstagebuch Tag 12

 

Es ist noch kühler geworden wir frühstücken in der fahrbaren Hütte. Ich Habe meine mentalen Akus aufgeladen und bin guter Dinge die weitere Reise in angriff zu nehmen. Ich muss noch Benzin tanken und dann kann es los gehen. Nach etwa 10 Minuten fahrt werde ich von der fahrenden Hütte überholt wir winken uns noch mal zu und das war’s. Denkste schon nach wenigen Minuten kommt das Wohnmobil die gleiche Strecke wieder zurück,“ die haben wohl Heimweh nach mir“. Wie sich herausstellte hat das Navi sie in die Irre geleitet. Soviel zur modernen Technik, die funktioniert anscheinend auch nicht besser als die Alte der Franzosen. JJ

Ich komme ganz gut voran und bin um 17.30 bereits in Mohndorf dreissig Kilometer vor Köln. Heute habe ich vier Stunden gefroren wie ein Schlosshund und gute 70 Kilometer  in dieser Zeit geschafft.

In dem Hafen von Mondorf gibt es drei Stege und jeder gehört zu einem eigenen Motorbootverein. So was habe ich auch noch nicht erlebt. Der Erste ist voll besetzt und so werde ich zum Nächsten geschickt. Sofort wird mir ein Liegeplatz zugewiesen und es kommt jemand der bei der Belegung behilflich ist. Bevor ich die Anmeldung erledigen kann werde ich schon auf ein Kölsch eingeladen und muss wie immer über mein Gefährt Auskunft geben.

Es scheint als währe ich hier in eine gesellige Runde geraten denn schon nach kurzer zeit fragt mich eine ältere Dame ob ich den auch Hunger hätte es seien noch ein paar Frikadellen und etwas Nudelsalat da. Ich nehme dankend an und bin über soviel Gastfreundschaft erstaunt.

Da ich heute so weit gekommen bin und es nur noch dreissig Kilometer bis Köln sind werde

Ich morgen mit Bus und Bahn fahren um in die Stadt zu gelangen.

Der Abend wurde feucht fröhlich und erst um 02.00 war Lichter löschen angesagt.

 

Mein Flusstagebuch Tag 13

 

Nach der kurzen Nacht bin ich gegen halb Neun bereits im Dorfkaffe beim Morgenessen

Denn um 09.45 fährt bereits mein Bus in Richtung Köln. Inder Stadt angekommen bsichtige ich als erstes den Dohm. Wie die Geschichte erzählt at der Bau des Dohms über 600 Jahre gedauert. Dies weil zum einen das Geld immer wieder knapp wurde und angeblich die Kölner damals wie heute lieber Feiern als arbeiten. So hat es zumindest der Fahrer des Rundfahrtbuses erzählt. Ich kann sagen „Köln ist eine Reise wert“ diese Stadt werde ich mit Sicherheit wieder besuchen. Eine ganz besondere Begegnung hatte ich an der Uferpromenade, hier traf ich doch wirklich eine Gruppe aus der Schweiz. Den Senpacher Seemannschor der seine Lieder zum Besten gaben. Wenn das mal nicht zu meiner reise passt. Gut gelaunt und zufrieden mit dem Tag machte ich mich auf den Rückweg nach Mondorf, wo heute noch ein kleines Grillfest angesagt ist. Es wahr eine fröhliche Runde und am liebsten hätte ich noch einen Tag länger dran gehängt, doch ich habe ja nicht ewig zeit. Also verabschiede ich mich gegen Mitternacht. Da ich morgen ein grosses Programm habe möchte ich fitt sein .Immerhin warten 120 Kilometer Mondorf-Duisburg als nächste Etappe auf mich.

Gute Nacht

 

Mein Flusstagebuch Tag 14

 

Schon gegen 08.00 Fahre ich los .Im Hafen ist es noch ruhig und die Anderen schlafen alle noch. Das ist auch besser so denn sonst komme ich hier nicht bei Zeiten weg. Ich mache ganz gute Fahrt und liege bestens in meinem Zeitplan. Das einzige was die Stimmung ein bisschen trübt ist der Gegenwind. Erstens ist es ziemlich kalt und zweitens sorgt er für unruhiges Wasser. Um die Mittagszeit herum kommt es dann fast zur Katastrophe. Zwei Lastschuber legen gleichzeitig bei Leverkusen ab. In einer ziemlich engen Kurve drücken sie mit Ihren gewaltigen Maschinen riesige Mengen Wasser gegen die Quaimauer, welches von dort in grossen Wellen gegen die Rheinströmung zurück drückt. So türmen sich Wellen von über 1.5 Metern vor mir auf . Die Erste schaffe ich grade noch ,die Zweite erwischt mich voll .Mein Boot schöpft mit einem schlag so viel Wasser dass alles darin Befindliche schwimmt.

Die nächsten zwei Wellen sind nicht so hoch und ich überstehe Sie ,doch dann erwischt es mich noch mal voll und ich bin kurz vor den Absaufen .noch eine solche Welle überstehe ich nicht denn es fehlen vielleicht noch 10 bis 15 Cm und dann laüft das Wasser über das Heck ins Boot. Meine einzige Rettung ist wenn ich mit Vollgas Richtung Ufer fahre und den Bug noch aufs Land bringe. Wenn mich bloss keine dieser Wellen mehr überrollt. Ziemlich ruppig setze ich am Ufer auf und bin fürs Erste froh das ich es gerade noch geschafft habe. Die Billanz aus diesem Vorfall, Kamera und Handy sind hinüber, das Boot hat eine abgerissene Chromstahlkufe, alle Klamotten sind nass und ich habe zittrige Knie. Nach dem ich das Wasser wieder ausgeschöpft habe repariere ich die halb abgerissene Kufe mit Kabelbindern und Spangurten provisorisch das Nötigste zum weiterfahren raüme ich auf und nach etwas über einer Stunde bin ich mit einem unguten Gefühl im Bauch wieder auf dem Fluss unterwegs. Ich laufe die nächste Marina an um wieder richtig klar Schiff zu machen. Zum Glück hängen mein Alphorn und die Matratze immer an der Decke, so sind diese wenigstens Trocken geblieben. Nach den Kilometerangaben habe ich für Heute erst die Hälfte der Strecke hinter mir und eigentlich die Schnauze schon gestrichen voll. Wenn ich jetzt nicht noch einen Anlauf nehme ist die Reise hier endgültig zu Ende. Wie heist es „ wenn du vom Pferd fällst, steig sofort wieder auf oder du wirst es nie mehr tun.“

Also fahre ich erneut mit flauem Magen los und suche immer den weit möglichsten Abstand zu den grossen Schiffen. Nach fier Stunden komme ich durch gefroren in der Marine Duisburg an, wobei die Einfahrt hier auch nicht ohne ist. Mann muss in einer Kurve den Fluss queren und wenden um gegen die Strömung ein zu fahren. Die Grossschiffart sorgt dann auch für das Entsprechende Gewell.

Am Steg falle ich wie immer auf und bin sofort mit zwei Männern im Gespräch. Ich bericht von meinem Tag und wir begutachten gemeinsam den Schaden am Boot. Ohne lange zu zögern kommen die ersten Reparatur Vorschläge und zu dritt hieven wir mein Treibholz soweit auf den Steg dass wir wenigstens ein viel besseres Provisorium machen können.

Wieder darf ich so viel Hilfsbereitschaft erfahren dass ich nicht weiss wie ich mich erkenntlich zeigen könnte. Ich weiss noch nicht einmal den Namen der beiden Helfer.

Ich bin überhaupt erstaunt über die Hilfsbereitschaft die ich auf dieser Reise immer wieder

erlebt habe. Nach vollbrachter Reperatur bespreche ich mit den beiden Helfern die noch vor mir liegenden Etappen und wir sind uns einig dass ich wenn alles rund laüft, etwa in 2-3 Tagen an meinem Ziel in Siwifterband (NL) ankommen werde.

Nun ist es schon 20.30 also gehe ich  noch einen Happen essen und werde morgen sehen wie se weiter geht.

 

Mein Flusstagebuch Tag 15

 

Schon bei Sonnenaufgang liege ich wach und denke über das was noch vor mir liegt nach.

Nachdem was ich bis jetzt erlebt habe ist die Lust weiter zu fahren nicht mehr sehr gross.

Da ich den Heutigen Tag noch hier verbringen werde um eine   mit einem Rundfahrtschiff zu machen, habe ich ja noch etwas Schonfrist und kann mir die Angelegenheit noch mal durch den Kopf gehen lassen.

Duisburg selber ist eine Industriestadt die mich persönlich nicht sonderlich begeistert .Es ist nicht schlecht hier aber man muss es nicht unbedingt gesehen haben.

Die Hafenrundfahrt, das Hafen und Schiffahrtsmuseum lohnen sich aber auf jeden fall und sind ein Guter Grund hier einen Tag zwischen Stopp zu machen.

Heute bin ich früh wieder bei meinem Schiffchen und verbringe den Abend mit meinen Tagebuch Nachtrag. Mit unguten Gedanken lege ich mich hin und weiss noch nicht ob ich morgen wieder auf den Rhein hinaus will. Der Vorfall von Vorgestern beschäftigt mich immer noch. Diese Schubschiffe machen mir doch sehr zu schaffen. Ich weiss jetzt auch warum die Dinger dermassen grosse Wellen verursachen. Ausgerüstet mit drei Maschinen zu je 2600PS wundert mich gar nichts mehr. Mit all diesen Gedanken schlafe ich dann doch irgendwann ein.

 

Mein Flusstagebuch Tag 16

 

08.30 ich bin bereit für die nächste Etappe wenn auch nicht mit Begeisterung gehe ich zu Hafenmeister um mich Abzumelden. Dieser fragt mich warum ich mein Boot so flach ausgetrimmt hätte, für Flussfahrten sie das gar nicht gut. Mein fragender Blick läst den guten Mann etwas hämisch grinsen wobei er meint „na wohl noch nicht so fiel Erfahrung auf dem Fluss gemacht das ist ganz was Anderes als der Bodensee“. Das es was anderes ist habe ich wohl schon lange gelernt, aber trotzdem weis ich noch nicht was falsch an meiner Trimmung sein soll. Nun bekomme ich einen Schnellkurs in Sachen Trimmung für Flussfahrten.

Nach diesen Ausführungen wird mir einiges klar und ich bin mir fast sicher das auch mein Drama von Vorgestern nicht hätte passieren müssen wenn mein Boot anders getrimmt gewesen währe. Das heisst, wir am Bodensee trimmen die Boote immer möglichst flach, so das wir minimalsten Wasserwidertand erreichen bei bester Marschfahrt. Der erfahrene Flussfahrer trimmt achterlastig also absichtlich auf verdrängen mit der Nase hoch im Wind.

Sieht voll scheisse aus und verbraucht wesentlich mehr Treibstoff .Das Boot liegt aber viel besser in den Wellen und fängt die ganzen Schläge viel weicher auf. Dadurch können auch wesentlich höhere Wellen befahren werden ohne dass das Boot gleich eintaucht und Wasser aufnimmt. Naaaaaaaaaaa Toll. Wiesooooooooo bin ich nicht selber darauf gekommen.

Warum hat keiner von all diesen Flussmenschen die ich bis jetzt getroffen habe etwas zu mir gesagt, dass hätte mir einige Schrecksekunden erspart

Bevor ich losfahre wird nun das ganze boot umgeräumt biss es im stand schon Achtern um

30 Zentimeter tiefer liegt als am Bug. Nach dem der Hafenmeister die neue Trimmung als gut befindet bedanke ich mich für den Tipp und fahre nun mit einem wesentlich besseren Gefühl wieder los. Ich bin gespannt wie sich mein Treibholz nun geben wird. Schon nach wenigen Minuten auf dem Rhein zeigt sich der Erfolg meiner Umräumaktion. Ich bin erstaunt wie seiden weich mein Treibholz jetzt über die Wellen der Berufs - Schifffahrt hinweg schwebt.

Nun fühle ich mich wieder wesentlich wohler uns geniesse es beinahe schon wenn mein Schiffchen mich weich über die wellen bringt. Nur nicht übermütig werden, ich bin noch nicht am Ziel. Das einzige was stört ist wieder dieser Gegenwind. Er pfeift durch die Klamotten dass ich wahrscheinlich wieder den ganzen Tag friere. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen die verbleibenden 250 Km. In drei Tagesetappen zu meistern, da ich aber um 14.00 schon die ersten 80 Km. geschafft habe entscheide ich noch bis 17.00 durchzufahren und dann neu zu planen.

Nach einer Tagesleistung von 130 Km. mache ich in Doesburg (NL) fest.

Ein schönes typisch holländisches Städtchen mit einem wunderbaren Brauhaus. Dass ist genau das was ich jetzt brauche. Das war ein wirklich guter Tag heute. Ich rufe noch bei meinen Freunden Jaap und Petra in Swifterband an. um Ihnen mitzuteilen dass ich morgen ungefähr gegen 15.00 in Ketelhaven ankomme. Ich habe nämlich beschlossen morgen früh um 07.00 los zu fahren und die verbleibenden 120 Km. an einem Stück runter zu reissen.

 

Gute Nacht

 

Mein Flusstagebuch Tag 17

 

07.00 Leinen los zum Endspurt.

Es ist ruhig im Hafen und wahrscheinlich binn ich der Erste der rausfährt.

Wieder ist es kalt und die Sonne läst sich auch nicht blicken. Ich habe mich vorsorglich in zwei Jacken eingepackt damit ich nicht so schnell durchgefroren bin. Mit guter Fahrt und so alleine auf dam Bach ist es richtig schön unterwegs zu sein. Warum war nicht die ganze Reise so. Na dann hätte ich ja nichts zu berichten und man sagt ji „wenn einer eine Reise tut dan hat er Was zu berichten“.

Ich zähle die Kilometermarkierung runter und je näher ich meinem Ziel komme um so mehr

Freue ich mich auf ein richtiges Bett ,ein dach über dem Kopf . nicht immer alles umraümen zu müssen wenn ich esse, schreiben oder schlafen will. Eben ganz einfache Dinge.

Die Fahrt verlaüft ruhig und ich friere so vor mich hin, eigentlich schon fast langweilig.

Am frühen Nachmittag erreiche ich den Kilometerstein 1000. für mich ein ganz besonderer Moment, den ich auch im Bild festhalte. Noch 6 Kilometer und ich bin am Ketelmeer.

Ich habe mit Jaap abgesprochen dass er mich dort erwartet und über die Kanäle nach Swifterband begleiten wird. Nun suchen meine Blicke das Ufer ab doch da ist niemand.

Hoffentlich lässt Jaap mich jetzt nicht hängen, bis hierher bin ich nach Karte gefahren.

Die letzten paar Kilometer sind darauf aber leider nicht verzeichnet.

Ich biege um die letzte Kurve da sehe ich Petra die Frau von Jaap, Sie hat mich auch entdeckt und steht winkend am Steg.  Sie ruft  irgend etwas auf die andere Seite des Hafens doch mein Motor ist zu laut, ich kann nichts verstehen. Ich will erst einmal anlegen.

Was dann geschieht habe ich nun wirklich nicht erwartet. Da kommt ein Kamerateam auf mich zu gelaufen. Keine Ahnung worum es hier geht. Es Stellt sich heraus das Jaap das Holländische Fernsehen informiert hat und die doch tatsächlich Interesse an dem Verrückten Schweizer haben in einem vierzig Jahre alten Weidling nach Holland fährt . Etwas baff von dieser Aktion stelle ich mich dem Interviu. Ich bin gespannt was Die daraus machen weden.

nach etwa einer halben Stunde ist dann auch dieser Spuck vorbei und ich fahre mit Jaap und Perter, seinem Sohn noch die restliche Streck über die Kanäle nach Swifterband.

Ich habe es doch tatsächlich geschafft.

Ende Gut alles Gut

 

 

 

  letzte Fahrt des Schiffes Treibholz in den Niederlanden mit Norbert Keller 

 

http://youtu.be/UfIVPwWyQiA

 

  Ende einer erfolgreichen Reise von Norbert Keller 1200 km 

 

http://youtu.be/b8V6RKaX5lY


http://www.omroepflevoland.nl/Nieuws/114058/flevoland-zwitser-komt-in-gondel-naar-flevoland#